Gold als Altersvorsorge

Gold als Altersvorsorge
KI-generiertes Bild

Sicherheit für den Ruhestand oder trügerischer Glanz?

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit, niedriger Zinsen und Inflation suchen viele Menschen nach stabilen Möglichkeiten, ihre Ersparnisse für das Alter zu sichern. Neben klassischen Formen wie der gesetzlichen Rente, Immobilien oder Aktien rückt ein altbewährtes Edelmetall wieder verstärkt in den Fokus: Gold.

Doch ist Gold wirklich eine sinnvolle Option für die Altersvorsorge? Und was sollten Anlegerinnen und Anleger beachten?

Warum Gold seit Jahrtausenden geschätzt wird

Gold gilt seit jeher als Symbol für Wohlstand und Sicherheit. Anders als Papiergeld, das von politischen und wirtschaftlichen Faktoren abhängig ist, hat Gold einen inneren Wert, der über Jahrtausende hinweg relativ stabil geblieben ist. Besonders in Krisenzeiten – sei es eine Inflation, ein Börsencrash oder geopolitische Spannungen – erlebt Gold regelmäßig einen Aufschwung, da es als sogenannter sicherer Hafen gilt.

Gold als Teil einer ausgewogenen Altersvorsorge

Gold bietet einige Vorteile:

  • Werterhalt in Krisenzeiten: In Phasen wirtschaftlicher Unsicherheit steigt der Goldpreis oft an.
  • Unabhängigkeit von Finanzmärkten: Gold ist nicht direkt an Aktienkurse oder Zinsen gebunden.
  • Inflationsschutz: Da Gold im Gegensatz zum Geld nicht beliebig vermehrbar ist, verliert es nicht so leicht an Wert.

Aber: Gold erzeugt keine laufenden Erträge wie Zinsen oder Dividenden. Es ist daher kein Ersatz, sondern eher eine Ergänzung zu anderen Vorsorgemaßnahmen. Experten empfehlen oft, 5–10 % des Gesamtvermögens in Gold oder andere Edelmetalle zu investieren.

Physisch oder digital – wie kann man in Gold investieren?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, in Gold anzulegen:

  • Physisches Gold: Barren oder Münzen zum Aufbewahren im Tresor. Vorteil: greifbar und unabhängig. Nachteil: Lagerung und Versicherung können kostenintensiv sein.
  • Gold-ETFs oder ETCs: Börsengehandelte Produkte, die den Goldpreis abbilden. Vorteil: einfach handelbar. Nachteil: Abhängig von der Bonität des Emittenten.
  • Goldsparpläne: Monatliche Beträge werden in Gold investiert – ähnlich wie ein Sparbuch, nur mit Edelmetall.

Was spricht gegen Gold als Altersvorsorge?

Trotz seiner Vorteile ist Gold keine Allzwecklösung:

  • Keine Zinsen oder Dividenden
  • Kursschwankungen möglich: Auch Gold kann an Wert verlieren, vor allem bei steigenden Zinsen oder einem starken Dollar.
  • Steuerliche Aspekte: Physisches Gold ist in Deutschland nach einer Haltedauer von einem Jahr steuerfrei – bei anderen Produkten kann das anders sein.

Fazit: Gold ja – aber mit Augenmaß Gold kann ein wertvoller Baustein der Altersvorsorge sein – vor allem zur Risikostreuung und zum Schutz vor Inflation. Wer sich für Gold entscheidet, sollte es jedoch nicht als alleinige Vorsorgestrategie sehen, sondern als Teil eines gut diversifizierten Portfolios. Wie bei jeder Geldanlage gilt auch hier: Informieren, vergleichen und nicht alles auf eine Karte setzen.

1 Kommentar zu „Gold als Altersvorsorge

  1. Hallo, ich finde diesen Beitrag sehr interessant, aber das hat der Autor Robert Hofman doch 1 zu 1 aus Chat GPD kopiert.